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Empfehlungen für Sportler zur Impfung gegen SARS-CoV-2

Dieser Artikel fasst die aktuelle Studienlage zusammen und formuliert Empfehlungen zum Vorgehen bei Impfungen für (Leistungs-)Sportler (Meyer et al., 2021).

https://www.germanjournalsportsmedicine.com/archive/archive-2021/online-first/recommendations-for-athletes-to-vaccinate-against-sars-cov-2/

Positionspapier "Return to Sport" während der aktuellen Coronavirus-Pandemie (SARS-CoV-2 / COVID-19) (Nieß et al., 2020)

https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2020/Heft_5-6/DtschZSportmed_PositionStand_Niess_German_Return_to_Sports_in_Coronavirus_Pandemic__SARS-CoV-2_COVID-19__2020-5.pdf

The Accuracy of a Low-Cost GPS System during Football-Specific Movements

In einer neuen Publikation konnte Emiel Schulze zeigen, dass sich ein neues und kostengünstiges GPS System während fußballspezifischen Bewegungen als präzise und zuverlässig bewiesen hat. Wodurch die Technologie für eine Vielfalt an Mannschaften verfügbar wird.  

Ergebnisse des FIFA-Registers für plötzliche Todesfälle im weltweiten Fußball (FIFA-SDR) veröffentlicht

In Kooperation mit der FIFA werden seit 2014 in einer prospektiven Beobachtungsstudie plötzliche Todesfälle im weltweiten Fußball am Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes registriert und deren Ursachen untersucht.  Dr. Florian Egger (Facharzt für Innere Medizin) und Prof. Tim Meyer (Ärztlicher Direktor) veröffentlichten nun  im renommierten British Journal of Sports Medicine, 12/2020 die ersten Ergebnisse:

617 Fälle von Profi- und Freizeit-Fußballspieler*innen aus 67 Ländern wurden zwischen 2014 und 2018 dem FIFA-Register zu Todesfällen im Fußball (FIFA-SDR) gemeldet. Hiervon überlebten 142 Spieler*innen (23 Prozent) nach erfolgreicher Reanimation. In das Register wurden sowohl plötzliche Herztodesfälle und Fälle mit überlebtem Herzstillstand als auch verletzungsbedingte Todesfälle beim Fußball aufgenommen. Das Durchschnittsalter der betroffenen Fußballspieler*innen lag bei 34 ± 16 Jahren, 96 Prozent waren Männer. Hauptursache bei Spieler*innen über 35 Jahre war eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (76 Prozent), bei Spieler*innen unter 35 Jahre war es der Autopsie-negative, plötzliche unerklärliche Tod  (22 Prozent).

Überlebensrate bei Wiederbelebung mit und ohne Defibrillator

85 Prozent der Sportler*innen, die einen plötzlichen Herzstillstand erlitten und unmittelbar vor Ort mit einem Laiendefibrillator, einem automatisierten externen Defibrillator (AED) behandelt werden konnten, überlebten. Ohne Behandlung mit einem AED lag die Überlebensrate dagegen bei nur 35 Prozent. „Dieses Ergebnis zeigt wie wichtig es ist, einen Laiendefibirillator direkt vor Ort an Fußballplätzen und generell an allen Sportstätten zur Verfügung zu haben. Mindestens genauso wichtig ist es die Sportler*innen, Trainer*innen und Betreuer*nnen regelmäßig in Wiederbelebungsmaßnahmen zu trainieren. In unserer Studie waren die Fußballer*innen die häufigsten Ersthelfer vor Ort. Sie sind es die Leben retten können“ sagt Dr. Florian Egger.

 

PhD Programme Science and Health in Football  - Introduction external PhD candidates Rilind Obertinca and Rina Meha

Injury Prevention in Football (Rilind Obertinca, Sports Physiotherapist, MSc, Kosovo)

Although football is one of the most popular sports worldwide, it carries a risk of injury for players, both at professional and amateur level and in all age-groups. Studies show that the number of injuries tends to increase with age, with most injuries being located in the lower extremities, particularly at the ankle, knee and thigh.

Given the high importance of injury prevention, recently, the focus on developing injury prevention programs has increased significantly. Some of these programs are designed to prevent specific injuries, such as ACL or hamstring injuries, while others are designed to prevent overall injuries in football.

The aim of this doctoral project is to devlope a new injury prevention program and to analyze its effect on prevention of overall injuries in football payers.

Rilind Obertinca holds a Master of Science in Sports Phyiotherapy from Lithuanian Sports University, Lithuania and a Bachelor of Science in Physiotherapy from University of Prishtina, Kosovo.