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Probanden für Studie im Radsport gesucht

Für eine Studie zum Thema Einfluss des Chronotyp auf die Leistungsfähigkeit im Radsport suchen wir ab sofort radtrainierte, männliche Wettkampfsportler. Zunächst müssen zwei Fragebogen ausgefüllt werden, um herauszufinden, ob Sie an der Studie teilnehmen können. Mit den auf diese Weise ausgewählten Teilnehmern werden wir vier 20-km Tests im Abstand von mind. 2 und maximal 7 Tagen durchführen.

WEN WIR SUCHEN: Radtrainierte, männliche Wettkampfsportler ab 18 Jahre

WAS WIR BIETEN

  • Eine SPORTÄRZTLICHE UNTERSUCHUNG 
  • Bestimmung der aktuellen LEISTUNGSFÄHIGKEIT inkl. Trainingsempfehlungen

Interessierte Personen können sich ab sofort unter: chronostudie@gmail.com über die Studie informieren. Um die PDF runterzuladen klicken sie bitte hier. Ein paar Informationen zum Hintergrund gibt es auch in eine interessanten Bericht des SR (ab Minuten 14:57).

 

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Infektionen und Leistungssport

Das Institut für Sport- und Präventivmedizin macht es sich gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Homburg zur Aufgabe, für leistungssportlich aktive Personen und solche, die mit deren medizinischer Betreuung befasst sind, die jeweils aktuelle weltweite Infektionssituation auf der Website "Infektionen und Leistungssport" aufzubereiten. Die Aufbereitung erfolgt dabei mit Bezug auf die im Leistungssport wesentlichen Aspekte, z. B. typische Trainings- und Wettkampfszenarien oder die Wahl von Trainingslagern. Das Ziel ist es, im Vorfeld von Auslandsaufenthalten zuverlässige Informationen zu liefern, so dass die Planung des Aufenthaltes samt vorbeugender Impfungen, sicherer Verhaltensweise und hygienischer Maßnahmen erleichtert wird. Darüber hinaus werden allgemeine, aber ebenfalls sportgerechte Informationen zu relevanten Tropen- und sonstigen Infektionskrankheiten, Länderinformationen und Links zu interessanten Websites und Publikationen geboten. Schließlich gibt es eine Rubrik, in der aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema „Infektionen und Sport“ aufgegriffen werden. Für aktuelle Informationen folgen sie bitte dem Link und beachten sie unsere regelmäßigen Veröffentlichungen auf der Facebook Seite des Instituts

 

Grippeimpfung im Leistungssport

Seit Herbst 2016 können sich Leistungssportler in unserer „Impftrain“-Studie kostenlos mit einem Grippeimpfstoff impfen lassen. Die Impfung ist bei allen Leistungssportlern sinnvoll, da Influenza häufig vorkommt, jeden befallen und akut zu einem erwähnenswerten Trainingsausfall führen kann. Zudem sind auch langfristige Komplikationen als Folge einer Influenza möglich (z. B. Herzmuskelentzündung). Eine wissenschaftliche Übersicht zu aktuellen Impfempfehlungen für Sportler wurde kürzlich von Frau Prof. Dr. Barbara Gärtner (Institut für Mikrobiologie und Hygiene, Uniklinik Homburg) und Herren Prof. Tim Meyer in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlich (link.springer.com).

Das Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp) fördert das Projekt und hat kürzlich ein Video dazu veröffentlich:

Wenn sie Interesse an näheren Informationen oder an einer Studienteilnahme haben wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Tanja Stenger.

 

Plötzlicher Tod und Herzstillstand im Fußball: FIFA Register

Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) startete im Januar 2014 offiziell ein weltweites Register, das prospektiv plötzliche Todesfälle im Fußball erfasst. 

Der plötzliche Tod bei augenscheinlich ‚gesunden‘ und leistungsfähigen Sportlern ist ein seltenes, tragisches Ereignis, das – gerade bei Spitzenathleten –  vermehrte mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht. Statistisch gesehen erhöht Wettkampfsport das Risiko eines plötzlichen Herztodes um das 3- bis 4-fache, da extreme körperliche Belastung einen Trigger für gefährliche Herzrhythmusstörungen bei Menschen mit verborgenen kardiovaskulären Erkrankungen darstellt. Regelmäßiger sportlicher Aktivität ist jedoch selbst unter Berücksichtigung der vorübergehenden ‚Mehrgefährdung‘ während der sportlichen Aktivität in der Summe eine schützende Wirkung zuzuschreiben. 

Ziel dieses Registers ist es, die tatsächliche Größenordnung plötzlicher Todesfälle beim Fußball und deren Ursachen möglichst genau zu erfassen. So können bestehende Screening- und Präventionsmaßnahmen verbessert bzw. ergänzt werden, um eine Abnahme tragischer Einzelfälle zu erreichen. Für weitere Informationen folgen sie bitte dem Link.

 

Plötzlicher Tod und Herzstillstand in Deutschland: SCD Register Deutschland

Der plötzliche Herztod bei augenscheinlich ‚gesunden‘ und leistungsfähigen Sportlern ist ein seltenes, tragisches Ereignis, das – gerade bei Spitzenathleten – vermehrte mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht und oftmals die Unbedenklichkeit des Sports in Frage stellt. Statistisch gesehen erhöht Wettkampfsport das Risiko eines plötzlichen Herztodes um den Faktor 2,8, da extreme körperliche Belastung einen Trigger für gefährliche Herzrhythmusstörungen bei Menschen mit verborgenen kardiovaskulären Erkrankungen darstellt. Ungewohnt hohe Belastungsintensitäten erhöhen das relative Risiko eines plötzlichen Herztodes vor allem bei Freizeitsportlern mit schlechtem Trainingszustand bzw. Wiedereinsteigern um ein Vielfaches. Regelmäßiger sportlicher Aktivität ist jedoch selbst unter Berücksichtigung der vorübergehenden ‚Mehrgefährdung‘ während der sportlichen Aktivität in der Summe eine schützende Wirkung zuzuschreiben. 

Ziel dieses Registers (SCD-Deutschland) ist es, die tatsächliche Größenordnung plötzlicher Todesfälle sowie überlebter Herztodesfälle beim Sport und deren Ursachen möglichst genau zu erfassen. So können bestehende Screening- und Präventionsmaßnahmen verbessert bzw. ergänzt werden, um eine Abnahme tragischer Einzelfälle zu erreichen.

Wenn sie an näheren Informationen zum Projekt interessiert sind oder einen Fall melden möchten klicken sie bitte hier.

 

"Im Einzelfall sehr genau prüfen." Prof. Tim Meyer zum Thema Defibrillatoren im Sport
Medizinisches Wunder, (un)kalkulierbares Risiko, günstige Kondition? Die Geschichte von Daniel Engelbrecht (24) hat viele Schlagzeilen produziert. Als erster deutscher Fußballprofi absolvierte der Spieler der Stuttgarter Kickers am Samstag ein Spiel mit eingebautem Defibrillator. Eine individuelle Erfolgsgeschichte? Eine Geschichte, die anderen Betroffenen Hoffnungen machen kann? Darüber spricht Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer; das detaillierte Interview finden sie unter DFB.de.