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Neuigkeiten

 

Regeneration im Eiltempo

Profis schwören unter anderem auf Kälte, Massage oder Sauna, um sich schneller zu erholen. Aber was bringen Eisbad und co. wirklich und was können Hobby-Sportler von den Profis lernen? Seid 2012 gehen die Wissenschaftler der Sportmedizin Saarbrücken, zusammen mit Kollegen der Trainingswissenschaft und der Sportpsychologie an der Ruhr-Uni Bochum sowie an der Trainingswissenschaft der Uni Mainz im BISp-geförderten Projekt "REGman" diesen Fragen nach. 3Sat hat sich die Ergebnisse dazu in einer aktuellen Wissenschftsdokumentation näher angeschaut (zum anschauen auf das Bild klicken) 

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"Keine Frage! Doping würde auch im Fußball was bringen"

Tim Meyer, Mannschaftsarzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sieht sich und seine Kollegen manchmal zu Unrecht unter Dopingverdacht. Die Hand würde er aber für niemanden ins Feuer legen. "Es gibt eine verschwindend kleine Zahl von Sportmedizinern, die aktiv gedopt haben", sagte Prof. Meyer in einem aktuellen Interview gegenüber dem Deutschlandfunk (Dlf). Das ganze Gespräch können Sie auf der Hompage des Dlf lesen, oder sich in der Dlf Audiothek anhören.

 

Neuer Masterstudiengang zum internationalen Spitzensport an der Saar-Uni (Pressemitteilung der Universität)

Einen neuen konsekutiven Masterstudiengang rund um den internationalen Hochleistungssport bietet die Universität des Saarlandes ab dem Wintersemester 2018/19 an. Der englischsprachige Studiengang „High-Performance Sport“ schließt nach vier Semestern mit einem Master of Science ab. An Sportwissenschaftler, die sich wissenschaftlich mit dem Spitzensport in all seinen Facetten auseinandersetzen möchten und dabei neben theoretischen auch praktische Kompetenzen erwerben wollen, wendet sich der Masterstudiengang „High-Performance Sport“ an der Universität des Saarlandes: Wie sehen die Trainingsmethoden im internationalen Hochleistungssport aus, und wie läuft die Leistungsdiagnostik ab? Welche sportmedizinischen und -psychologischen Aspekte gilt es dabei zu beachten? Welche Strukturen existieren im internationalen Spitzensport, und wie werden Talentförderung und eine wirksame Doping-Prävention betrieben? – Diese und andere Themen des internationalen Hochleistungssports behandelt das englischsprachige Masterprogramm, das das Sportwissenschaftliche Institut gemeinsam mit dem Institut für Sport- und Präventivmedizin der Saar-Uni anbietet. Das forschungsorientierte Studium richtet sich an Bachelorabsolventen der Sportwissenschaft und verwandter Fächer (die vollständige Pressemitteilung lesen Sie hier). Weitere Infos finden Sie hier oder auf der Webseite des Studiengangs: master-high-performance-sport.de. (Zum download des Flyers klicken Sie bitte auf das Bild)

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Schädel-Hirn-Trauma im Sport

Ein Schlag gegen den Kopf, ein Stoß gegen den Körper, das Gehirn stößt gegen den Schädel und kommt zu Schaden. Ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT) kann die Folge sein. Häufig werden die Folgen unterschätzt und ziehen falsche oder gar keine Therapien nach sich. Gerade im Sport stellt ein SHT ein hohes Risiko dar. Um die Sicherheit der Sporttreibenden zu gewährleisten, hat das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) sich der Forschung von leichten SHT im Sport verpflichtet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger (Sportmedizin Uni Paderborn) hat das Institut in den vergengenen Jahren an der Expertise Schädel-Hirn-Verletzungen im deutschen Spitzensport mitgewirkt, dessen Ergebnisse nun unter bisp-sht.de durch das BISp veröffentlicht wurden.

 

Infektionen und Leistungssport

Das Institut für Sport- und Präventivmedizin macht es sich gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Homburg zur Aufgabe, für leistungssportlich aktive Personen und solche, die mit deren medizinischer Betreuung befasst sind, die jeweils aktuelle weltweite Infektionssituation auf der Website "Infektionen und Leistungssport" aufzubereiten. Die Aufbereitung erfolgt dabei mit Bezug auf die im Leistungssport wesentlichen Aspekte, z. B. typische Trainings- und Wettkampfszenarien oder die Wahl von Trainingslagern. Das Ziel ist es, im Vorfeld von Auslandsaufenthalten zuverlässige Informationen zu liefern, so dass die Planung des Aufenthaltes samt vorbeugender Impfungen, sicherer Verhaltensweise und hygienischer Maßnahmen erleichtert wird. Darüber hinaus werden allgemeine, aber ebenfalls sportgerechte Informationen zu relevanten Tropen- und sonstigen Infektionskrankheiten, Länderinformationen und Links zu interessanten Websites und Publikationen geboten. Schließlich gibt es eine Rubrik, in der aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Thema „Infektionen und Sport“ aufgegriffen werden. Für aktuelle Informationen folgen sie bitte dem Link und beachten sie unsere regelmäßigen Veröffentlichungen auf der Facebook Seite des Instituts

 

 

Plötzlicher Tod und Herzstillstand im Fußball: FIFA Register

Die FIFA (Fédération Internationale de Football Association) startete im Januar 2014 offiziell ein weltweites Register, das prospektiv plötzliche Todesfälle im Fußball erfasst. 

Der plötzliche Tod bei augenscheinlich ‚gesunden‘ und leistungsfähigen Sportlern ist ein seltenes, tragisches Ereignis, das – gerade bei Spitzenathleten –  vermehrte mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht. Statistisch gesehen erhöht Wettkampfsport das Risiko eines plötzlichen Herztodes um das 3- bis 4-fache, da extreme körperliche Belastung einen Trigger für gefährliche Herzrhythmusstörungen bei Menschen mit verborgenen kardiovaskulären Erkrankungen darstellt. Regelmäßiger sportlicher Aktivität ist jedoch selbst unter Berücksichtigung der vorübergehenden ‚Mehrgefährdung‘ während der sportlichen Aktivität in der Summe eine schützende Wirkung zuzuschreiben. 

Ziel dieses Registers ist es, die tatsächliche Größenordnung plötzlicher Todesfälle beim Fußball und deren Ursachen möglichst genau zu erfassen. So können bestehende Screening- und Präventionsmaßnahmen verbessert bzw. ergänzt werden, um eine Abnahme tragischer Einzelfälle zu erreichen. Für weitere Informationen folgen sie bitte dem Link.

 

Plötzlicher Tod und Herzstillstand in Deutschland: SCD Register Deutschland

Der plötzliche Herztod bei augenscheinlich ‚gesunden‘ und leistungsfähigen Sportlern ist ein seltenes, tragisches Ereignis, das – gerade bei Spitzenathleten – vermehrte mediale Aufmerksamkeit nach sich zieht und oftmals die Unbedenklichkeit des Sports in Frage stellt. Statistisch gesehen erhöht Wettkampfsport das Risiko eines plötzlichen Herztodes um den Faktor 2,8, da extreme körperliche Belastung einen Trigger für gefährliche Herzrhythmusstörungen bei Menschen mit verborgenen kardiovaskulären Erkrankungen darstellt. Ungewohnt hohe Belastungsintensitäten erhöhen das relative Risiko eines plötzlichen Herztodes vor allem bei Freizeitsportlern mit schlechtem Trainingszustand bzw. Wiedereinsteigern um ein Vielfaches. Regelmäßiger sportlicher Aktivität ist jedoch selbst unter Berücksichtigung der vorübergehenden ‚Mehrgefährdung‘ während der sportlichen Aktivität in der Summe eine schützende Wirkung zuzuschreiben. 

Ziel dieses Registers (SCD-Deutschland) ist es, die tatsächliche Größenordnung plötzlicher Todesfälle sowie überlebter Herztodesfälle beim Sport und deren Ursachen möglichst genau zu erfassen. So können bestehende Screening- und Präventionsmaßnahmen verbessert bzw. ergänzt werden, um eine Abnahme tragischer Einzelfälle zu erreichen.

Wenn sie an näheren Informationen zum Projekt interessiert sind oder einen Fall melden möchten klicken sie bitte hier.

 

"Im Einzelfall sehr genau prüfen." Prof. Tim Meyer zum Thema Defibrillatoren im Sport
Medizinisches Wunder, (un)kalkulierbares Risiko, günstige Kondition? Die Geschichte von Daniel Engelbrecht (24) hat viele Schlagzeilen produziert. Als erster deutscher Fußballprofi absolvierte der Spieler der Stuttgarter Kickers am Samstag ein Spiel mit eingebautem Defibrillator. Eine individuelle Erfolgsgeschichte? Eine Geschichte, die anderen Betroffenen Hoffnungen machen kann? Darüber spricht Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer; das detaillierte Interview finden sie unter DFB.de.